30. Juli – Int. Tag der Freundschaft

Mal laut nachgedacht …..

Im Klexikon (Kinderlexikon) habe ich für Freundschaft folgende Erklärung gefunden:

Unter Freundschaft (englisch: friendship) verstehst du eine Verbindung zwischen zwei oder mehreren Personen, die auf gegenseitigem Vertrauen und einem Verbundenheitsgefühl beruht. Man unterstützt sich gegenseitig, ist füreinander da und steht für die andere Person ein.

Was leben wir unseren Kindern vor, wer unsere Freunde sind?

Wem vertrauen wir und wem sind wir verbunden?

Wen oder was soll man unterstützen?

Wie ist man füreinander da?

Und für wen soll man einstehen?

Einstehen tun wir als Menschen mal in erster Linie stets für uns selber … doch was passiert in der heutigen Zeit, wenn man das tut und laut ausspricht?

Was passiert, wenn man sich nicht ängstigen lassen möchte, von der derzeitigen Weltlage? Was passiert, wenn man für oder gegen die Demokratie ist? Was passiert, wenn man für oder gegen die Corona-Massnahmen einsteht? Was passiert, wenn man vegan leben möchte oder doch Fleisch essen möchte? Was passiert, wenn man in der Genderbewegung nicht in jedem Detail mitgehen kann? Was passiert, wenn man im Ukraine-Russland-Krieg nicht in der Kriegsunterstützung mitgehen kann, wenn man zum Beispiel einer Friedensbewegung angehört? Was passiert, wenn man nicht in die Verschwörungstheorien vertrauen kann oder wenn man zutiefst von diesen überzeugt ist?Was passiert, wenn man den Klimawandel stoppen möchte oder davon überzeugt ist, dass es keinen Klimawandel gibt? Das sind nur einige wenige Beispiele …

ALL DIES SPALTET …. denn alle Bewegungen beanspruchen für sich, die einzige Wahrheit zu vertreten. Früher taten das die Religionen oder Herrscher … es scheint keine Sprache mehr zu geben für ein MITEINANDER. Wie können wir uns mit all diesen schweren Themen, die unser aller Erdenleben betreffen, ZUSAMMENtun, einander vertrauen und füreinander und miteinander einstehen, für Werte die wir TEILEN, also die ein TEIL von uns ALLEN sind?

WAS WÄRE EIGENTLICH, WENN MENSCHEN IN FREUNDSCHAFT MIT MUTTER ERDE LEBEN WÜRDEN?

Denn, wenn man das wirklich tun möchte, stülpt man sein Leben ganz um und verfolgt andere Werte ….

Wir sind auf der Welt um als Menschen in Gemeinschaft mit der Natur, mit allen Lebewesen und Pflanzenwesen in Verbundenheit zu leben.  Wir nehmen uns, was wir zum Leben brauchen und kümmern uns. Wir übernehmen Verantwortung, für unsere Umgebung. Die Familie ist das höchste Gut, denn wir sind Seelensippen, die zueinander geführt sind und miteinander sein WOLLEN. Wir übernehmen die Welt bewusst von unseren Ahnen, die vor uns alles aufgebaut haben, und führen ihr Erbe weiter, im Einklang mit Mutter Erde. Wenn wir Ahnen haben, die kein gutes Familienerbe hinterlassen haben, bringen wir diese energetische Verantwortung in Ordnung, denn das ist die Voraussetzung, um mit sich selbst in Freundschaft sein zu können. Wir sind uns unserem Garma bewusst und bemüht, selber gutes Garma zu erzeugen. Dies beinhaltet, dass wir jede Entscheidung bewusst treffen, im Hinblick auf unsere Freundschaft zu allem, schadet das was ich tun möchte Jemandem?  Wir leben friedlich und sind uns bewusst, dass die Sonne für jeden Menschen scheint und Mutter Erde für jeden Menschen ihre Fülle schenkt, die Natur wertet nicht, unterscheidet nicht, sondern wir sind ALLE KINDER von ihr. Und wir geben dankend zurück, was wir bekommen haben, und passen auf unseren Planeten auf.

Familien sind wieder WERTvoll, also voller Werte … es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau und Kind, wir alle sind wertvolle Menschen, und wir sind alle eine grosse MENSCHENFAMILIE. Wir sind alle EINS.

Familien sind die kleinste Gemeinschaft, wie oft höre ich in unserer Kultur den Spruch „je verwandter, umso verdammter“ – wie schlimm ich das finde. Jedoch ist es Ausdruck des nicht Versöhnt seins, des nicht Verzeihens, Ausdruck nicht in Freundschaft miteinander sein zu können.

Ich wünsche mir zutiefst, dass wir Menschen erwachen und die Entscheidung treffen, uns zu öffnen für unsere Nächsten, dass der Radius der Nächsten grösser ist, als ich selbst oder meine eigene Familie und die paar Freunde, die ich liebe. Dass unsere Nächsten auch Nachbarn sind, und alle Menschen, die wir nicht kennen, aus anderen Ländern, die nicht gut leben können, weil wir davon profitieren. Dass wir die Augen offen halten, wo wir füreinander da sein können und füreinander einstehen. Dass wir begreifen, dass Mutter Erde unser aller Miteinander benötigt, damit wir als Menschheitsfamilie noch die Grundlagen für das Leben der nächsten Generationen sichern können. Das ist unsere allergrösste Verantwortung: das Weiterleben zu sichern und zu garantieren, für alle Generationen, die noch kommen werden.

Welcher Spruch, dich auch immer berührt ….

„Sei du selbst die Veränderung, die du für diese Welt wünschst“

„Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“

„Lasst uns alles Böse Überlieben“

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“

Wenn jeder Mensch sich vornimmt, jeden Tag eine gute Tat mehr zu tun, ganz bewusst, wieviel mehr Gutes können wir „produzieren?“ Wenn wir eine liebevolle Einstellung der Menschheitsfamilie gegenüber einnehmen, werden unsere Taten davon getragen und motiviert sein, wir werden „gute Gedanken produzieren.“ Gute Taten kommen automatisch von selbst hinterher ….

Vor allem, lasst in unsere Innerstes eindringen, dass wir alle Kinder von Mutter Erde sind und wir ihr zu Dank verpflichtet sind, sie trägt uns in ihrer Güte. Lasst uns ins TUN übergehen, es gibt keine andere Möglichkeit, als Gutes einfach zu TUN:

In Verbindung miteinander sein, vor allem als erstes mit Mutter Erde

Einander vertrauen

Füreinander einstehen!

Tonaufnahme von Erzdruide Uthar Ariwinnar „Hermetisches Gesetz – Polarität“

Tonaufnahme von Erzdruide Uthar Ariwinnar, vom 26. November 2021 „Hermetisches Gesetz – Polarität (Liebe und Angst)“

Liebe Mitmenschen! Der Mensch lebt, seit der ersten Minute der Erschaffung der Erde und der Erschaffung der Materie, nach den hermetischen Gesetzen. Eines dieser Gesetze, bedeutet und sagt: „Alles ist Polar.“ Und gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit, merken wir diese Polarität an zwei Wörtern, Angst und Liebe. Zwischen diesen zwei Polen, kann sich der Mensch frei entscheiden, in welcher Richtung er sich bewegen möchte. …

Erzdruide Uthar Ariwinnar