Wir gedenken Beltaine, der heiligen Zeit

Liebe Mitmenschen und Freund*innen

So jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Zauber birgt, ihre ganz eigene Kraft, so quillt der Menschen Herzen zu Beltaine besonders vor Dank über …..

… denn wenn Leben auf Leben trifft, dann findet in dieser Vereinigung die höchste Ausdruckskraft und Vervollkommnung von Allem aus Allem und in Allem statt ….
Diese Kraft durchwebt ALLES, wie Lichtfäden, die einander umspielen, sich umschmeicheln, miteinander tanzen, sich kreuzen, sich ineinander schlingen, einander finden und beginnen das Leben zu weben, alle Informationen und die grösste Weisheit und Schönheit beinhaltend, sodass dies die Grundlage und das Lebenselixier für uns Lebewesen auf der Erde werden lässt…

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Unsere Chance in dieser Zeit

In dieser ganz besonderen Zeit scheint manchmal die Zeit still zu stehen. Der Alltag verlangsamt sich – alles bremst herunter auf ein natürliches Tempo. Die meisten warten darauf, dass alles wieder losgeht, die Geschäfte öffnen, uns die Arbeit wieder ablenkt.

Für manche der ideale Zeitpunkt zu Hause die Dinge zu tun, für Arbeiten die schon seit Ewigkeiten warten. Für manche fällt ihr gewohnter Takt zusammen – Strukturen fehlen, soziale Kontakte werden weniger, Ablenkung gibt es nicht mehr viel. Es brechen Dinge auf, Dinge im Inneren, die lange unter der Oberfläche ruhten, haben wieder Platz ans Tageslicht zu kommen – Gutes wie Schlechtes. Alte, längst vergessene Erinnerungen und Gefühle sowie verborgene Schattenseiten.

Werfen wir doch einen Blick zu unserer großen Lehrerin – Mutter Natur.

Sie atmet auf! Wenn die hektische Unruhe des Alltags der Menschheit zur Ruhe kommt, wird der feine, leise Klang der Harmonie wieder hörbar. Die Erde erholt sich wieder, Tiere finden wieder ihre alten Plätze und füllen diese mit Leben, echtem Leben. Die Luft wird wieder klarer, die Stimmung ruhiger.

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Druiden für den Frieden

Innerhalb des Heidentums steht die keltische Tradition in einer besonderen Beziehung zum Göttlichen. In der Namensweihe werden sie durch das Mitleben mit den Elementen zu einer Einheit mit Mutter Erde verbunden. Innerhalb dieser Einheit bleiben allerdings die Menschen und Mutter Erde unterschieden.

Der Zusammenhalt und die Einheitlichkeit der Menschen ist nämlich ganz von Mutter Erde als ihrer Lebensgrundlage abhängig, so daß sie sich als einen Teil, ein Menschenreich, von mehreren Reichen, darstellt.

Da die geweihten Menschen als Mitbewohner der Mutter Erde eine Einheit bilden, muß sich nämlich die Liebe, die zwischen den Menschen und ihrer Mutters besteht, auch auf die mit dieser Welt verbundenen Mitbewohner erstrecken. Wer Mutter Erde liebt, liebt notwendigerweise auch alle Mitbewohner. Diese Begründung der Freundsamkeit steht in keinem Widerspruch zum Druidentum, demzufolge der Heide als erstes Mutter Erde lieben soll. Dasjenige, was der Heide im Rahmen der Naturliebe liebt, ist ja nicht der Mitmensch an sich, sondern dessen Heiligkeit, d. h. die Gegenwart der Natur in ihm.

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