Jahreskreisfeste und Rituale zelebrieren

In den Jahreskreisfesten und Ritualen des ÖDO/Keltenleben fließen die keltische Weltanschauung, Philosophie, Techniken und Symbolik ein, alles war erforscht und traditionell überliefert wurde.
Dies wird im Ritual wie in der Alchemie vereinigt, um die bestmöglichsten Ausdruckformen und Antworten auf die Fragen des Göttlichen, der Natur und des Lebens zu haben.
Ein Ritual ist eine Ahmung der Innerung, die mythologisch mitgelebt wird.
Der Mythos, die Mystik und die keltischen (und auch nordischen) Legenden bilden das spirituelle Fundament für die Ritualistik.
Der Mythos der Götter und Göttinnen, die Natur, die wir in Keltenleben praktizieren, wird hier lebendig. Durch das Ritual wird der keltoi-nordische Mythos greifbar und nachvollziehbar.
Es ist kein abtraktes Geschehen und kein „so tun als ob“, sondern wird den Teilnehmer zu ihrem ureigensten Heimkehren.

Rituale dienen der Einstimmung des Selbst auf die Natur, und dadurch, dass alles in Harmonie ist, können Kräfte wahrgenommen werden, die aus der Einstimmung der Teilnehmer auf das Ritualgestehen entstehen.
Das „Geheimnis“ eines keltischen Rituals oder Festes besteht darin, dass sie die Veräußerlichungen innerer Vorgänge sind, die einer mystischen Hierachie entsprechen, gemäß dem hermetischen Prinzip: „Wie innen, so außen; wie oben, so unten“.
Da dies verbal kaum auszudrücken ist, werden Rituale als symbolische Handlungen verstanden.
Geh in Verbindung mit den indigen Geist der Kelten und Germanen und feste mit.
Wann und Wo: https://www.keltenleben.jetzt/veranstaltungen/

Grüße in Frieden, Freiheit und Freundsamkeit
Uthar Ariwinnar EDd. ( https://www.lebens-und-sozialberatung.eu/uber-uns/ )

„Werden wir damit heil“

Dies ist der letzte Satz im vorangegangenen Thema.

Heilheit. Heilung. Die beiden Begriffe müssen von Gesundheit und Gesundung unterschieden werden.

In der Traditionell Europäischen Medizin gibt es die Krankheitsursache „Ens Deus“.
So benannt werden Krankheiten die unheilbar sind. Hier wird es zu keiner Gesundung mehr kommen.
Jedoch ist eine Heilung möglich. Die Gesundung darf für die Heilung nicht die letzte Norm sein.

Die Heilung geht über die Gesundung hinaus. Sie muss sich jedoch mit der Gesundung auseinander setzen.

Doch das Ziel der Heilung ist nicht in erster Linie die Gesundung/Gesundheit, sondern die Offenheit für das Göttliche und
die Erfüllung unserer menschlichen Sehnsucht nach Heilheit.
Wenn Menschen spirituell sind und stolz über ihre religiösen Erfahrungen berichten, ist dies ein guter Weg zur Heilheit.
Doch sind dies die ersten Schritte. Hier stellt sich die Frage nach dem konkreten Leben.
Wann stehst Du auf und machst Gebethe? Wie gelingt die alltägliche Arbeit inklusive Deiner Werte?
Wie studierst Du die Religiösität? Wie gestalten sich Deine Beziehungen?

Wir sollten das konkret Leben im Fokus setzen, damit niemand abhebt und „Weltflucht“ begeht,
sondern die Spiritualität im Alltag integriert.
Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Ein Kind aufzuziehen, braucht ein ganzes Dorf.“
Das afrikanische Sprichwort beschreibt die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt, vorallem im Alltag.
Ebenso in vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens kann diese Weisheit verwendet werden.
Es braucht ein ganzes Dorf. Welchen Lebensumstände fallen Dir ein, bei der ein ganzen Dorf eine Hilfe darstellt?
Indigene Völker leben diese Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Sowie unsere keltischen Vorfahren eine Gemeinschaft waren.
Wir Kelten wollen wieder als Indigenes Volk daran arbeiten und an diesen Weisheiten anschließen.

Indigene Lebensweise

(Was uns heilt 2.Teil)

Die Wurzeln des Baumes nehmen Wasser und gelöste Mineralstoffe aus dem Boden auf. Da ständig Wasser an den Blättern verdunstet, muss der Baum immer für Nachschub aus den Wurzeln sorgen.

Die Wurzelzellen müssen ebenfalls mit Sauerstoff versorgt werden und geben Kohlendioxid frei. Dieser Vorgang ist Teil der sogenannten Bodenatmung.

Über seine Wurzeln versorgt sich der Baum zusätzlich mit Stickstoffbakterien, die der Baum zum Leben benötigt.


Wasser – Element Wasser, Luft – Element Luft, Bakterien – Element Erde und Photosynthese – Element Feuer.

Ein Baum verwendet alle Elemente und bekommt diese maßgeblich über seine Wurzeln. Die Wurzel dient primär der Nahrungsaufnahme sowie der Befestigung der Pflanze an ihrem Standort.
Vielfach übernimmt sie auch andere Funktionen, besonders häufig als Speicherorgan für Reservestoffe.

Sich verwurzeln bedeutet, dass man dort gut verankert, verwurzelt ist, wo man sich befindet.  

Sich erden. Beim Erden führst du Techniken durch, die dich wieder mit der Erde verbinden.


Im Laufe der Geschichte haben indigene Völker die heilende Kraft der Erde geschätzt und sie auf unterschiedliche Weise beschrieben.
Eine Studie in der Zeitschrift Perspectives in Ecology and Conservation, erstellt von Hellen Almada, Forscherin am Vale Institute of Technology in Brasilien bestätigt nun den Zusammenhang von Indigenen Völkern und der Gesundheit von Mutter Erde und damit weiterführend das Wohl der Menschen.
Fr. Almada schreibt z.B.: „Dies (die Studie A.d.V.) unterstreicht die entscheidende Bedeutung integrierter Ansätze für Naturschutz und Landnutzung, die sowohl den Klimawandel als auch lokale menschliche Aktivitäten berücksichtigen“.

Indigene Lebensweise schützt und heilt. Versorgen wir uns, wie der Baum, über unsere Wurzeln (Mythen, Ur-Kult, Ahnen usw.) mit dem
(Über)lebensnotwendigen Elementen. Nehmen wir Verbindung auf mit dem Wissensspeicher unserer Vorfahren.
Stehen wir fest verwurzelt in den Veränderungen des Lebens. Werden wir damit heil.


Gruß in Wahrheit, Liebe und Freundschaft
Uthar Ariwinnar, ein Indigener Kelte