Verabschiedung des Brandner-Gletscher

Am 08.07.2023 war eine Trauerfeier für den Brandner Gletscher. Arwen und Thara waren als Repräsetamntinennen des keltenleben dabei.
Wir vom Keltenverein, Druidenorden ,wurden dazu eingeladen, um eine Zeremonie zu machen und etwas dazu zu sagen. Es war sehr berührend. Jedoch sollte es uns auch zum Nachdenken bringen, das der Brandner Gletsch, der erste in Österreich ist, den es nicht mehr geben wird in Zukunft. Weitere folgen. 70 % unseres Süßwassers kommt von den Gletscher. Sie erhalten das Klima auf der Erde. Sterben die Gletscher, wird sich das Klima erwärmen und um ein vielfaches erhöhen. Auch die Artenvielfalt der Gletscherwelt stirbt mit ihm aus. Wir müßen als Menschenheit zusammen kommen. Es geht um viel mehr, als um die verschiedenen Ansichten und Lebensweisen die uns trennen. Wenn alles, was wir um uns herum wahrnehmen, ein Teil des Göttlichkeit ist, dann auch jeder einzelne Mensch.
Der Satz wir sind alle miteinander verbunden ist nicht nur eine Idee. Wir wirken mit in dieser Schöpfung, jeden Tag.

Die Naturspiritualität, hier die keltische Nautarmythologie, befähigt mit der Natur eins zu sein, Verbindung aufzunehmen.

Sei Hüter:in für Mutter Erde
Uthar

Welttag der Ozeane

iebe Freund:innen

Heute, 08. Juni, ist der Internationale Welttag der Ozeane. Wasser ist das Blut der Erde.
Keltenleben ( https://www.keltenleben.jetzt/ ) möchte darauf hinweisen, wie wichtig die Meere für uns sind. Unsere Mutter Erde ist mit 71% mit Wasser bedeckt.
Dein menschlicher Leib besteht ebenso aus 60 – 70% aus Wasser.
Allein darin sieht man, wie wir mit unserer Erde verbunden sind.

Es gäbe sehr viele Themen, warum wir auf unsere Meere achten sollten.
Exemplarisch sei hier der Aspekt Plastikmüll genannt.

So wie auf dem Bild dieses Ufer aussieht, sieht es am offenen Meer aus. Lebewesen sterben an diesen Müll. Und auch wir als Mensch nehmen Plastik in uns auf. Die Plastikpartikel können durch den Körper wandern – sich in Organen festsetzen und in Immunzellen vordringen oder sich an Eiweiße und Fette im Körper heften.

Vor wenigen Wochen war in Deutschland Ferienbeginn. Dies verursachte in Tirol einen Stau in der Länge von bis zu 28 km.


Urlauber:innen: bitte bleibt daheim. Neben der Rettung der Meere gibt es auch weniger Müll an den Autobahnen, wir könnten auch über die Reduzierung der Luftverschmutzung sprechen, und wir ersparen uns dem persönlichen, psychischen Stress.
Urlauber:innen: bitte bleibt daheim. Neben der Rettung der Meere gibt es auch weniger Müll an den Autobahnen, wir könnten auch über die Reduzierung der Luftverschmutzung sprechen, und wir ersparen uns dem persönlichen, psychischen Stress.

Heute ist der Tag der Ozeane. Wasser ist die Basis allen Lebens. Der Ozean ist die Gebärmutter allen Lebens. Dort hat es angefangen. Wir heiligen das Wasser dadurch, das wir den Respekt geben, durch die Zeremonien die wir ausführen. Wir können das Wasser ehren, wenn wir über einen Fluß fahren oder zu Fuß das Wasser überqueren und das Wasser grüßen. Zu den Quellen Opfergaben bringen. Wie zB. Getreide, Milch und Blumen, sowie Räucherwerk und zu den Schlangengeister beten. Es sind alte Rituale, die früher selbstverständlich ausgeführt wurden, weil das Bewußtsein im Alltag da war, das alles um uns reines Bewußtsein ist und alles wirkt und lebt. Wenn man ein Glas Wasser trinkt und ein paar Tropfen abgibt und mit Dankbarkeit und dann das Wasser zu sich nimmt, hat es eine positive Wirkung auf uns. Ein Löffel Wasser kann Leben retten. Wir können sehr lange ohne Essen auskommen, ohne Wasser nur max. 4 Tage. Früher wurde in einem Krug das Wasser übernacht stehen gelassen, ein Reiskorn hineingegeben und Blumen dazu. Dadurch ehrte man das Wasser. Am anderen Tag wurde das Wasser getrunken oder zum Kochen verwendet. Einen Krug aus Kupfer ist dafür bestens geeignet. Das Wasser wird dadurch Amarita, heilig.

Mutter Erde und keltenleben dankt es Dir.
Sei Hüter:in für Deine Natur.

Gruß Uthar Ariwinnar

Europas spirituelle Bilanz

Liebe Freund:innen

Statt aus dem Verlangen der Menschen nach Kontinuität, Wertschätzung und friedlicher Gemeinschaft Sinnhaftigkeit zu schließen, steckt die Menschheit, und mit ihr unsere Mutter Erde, mitten in einer globalen Krise.
Diese dramatischen Weltentwicklungen (Teuerung, Kriege, Umweltverschmutzung, Überwachungsunkultur, Egoismus bis hin zum Narzismus u.a.) sind in Wirklichkeit Beschränkungen der persönlichen Transformation, es sind spirituelle Notfälle.
Das positive Potenzial der Menschen wird unterdrückt, Gemeinschaften strukturell gespalten, reine Seelen vergiftet und jegliches Naturgesetz mit den Füssen getreten.

Heutzutage zahlen wir den Preis dafür, dass wir eine Macht verleugnen und verwerfen, die uns nährt, Kraft gibt und dem menschlichen Leben Bedeutung schenkt.

Viele erkennen mit großer Überraschung, dass wir mit der Verbannung, Respektlosigkeit und Ächtung mystischer und mythologischer Fähigkeiten in den Bereich der Pathologie, unsere keltisch-nordischen Wurzeln, Traditionen und Zukunftschancen aufs Spiel setzen.

Im kollektiven Ausmaß ist der Verlust der naturbezogenen Spiritualität ein wesentlicher Faktor der aktuellen Verelendung, die das Überleben allen Lebens auf Mutter Erde bedroht. In Anbetracht dieser Situation, sind wir davon überzeugt, dass es wichtig ist, Menschen, die im Zuge ihrer spirituellen und politischen Öffnung zusammenfinden, ein Netzwerk bilden und wir gemeinsam Bedingungen schaffen, unter denen die fruchtbare Entwicklungsmöglichkeit voll zum Tragen kommt.

Durch den gesunden Kern, einer Verwirklichungshierarchie, Akzeptanz der Naturgesetze und der Disziplin aller wahrhaftigen, spirituellen Systeme angeregt und genährt, kann eine enkeltaugliche bevorstehende Zeit lebendig und nachhaltig gestaltet werden.

Im Konzept von „keltenleben“ ( https://www.keltenleben.jetzt/ ) fließen Erkenntnisse, Möglichkeiten und Netzwerke mehrerer Disziplinen ein. Spiritualität, Religion, Politik, Humanismus, Friedensarbeit und Mitweltschutz werden hier zusammengefügt.

Sei auch Du Hüter:in der Mutter Erde, praktiziere die Gemeinschaft für Nachhaltigkeit.

Grüße in Wahrheit, Liebe und Friede in vereinten Kräften
Uthar Ariwinnar, EDd. und Rt.