Entwurzelung und Zukunft

Liebe Brüder und Schwestern

In einer Zeit, in der die Mitmenschen verzweifelt nach den Wurzeln ihres Seins suchen, um der Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Machbarkeit ihres Lebens einen Wert zu geben, und dabei sich mit der Geschichte beschäftigen, ist es eine fundamentale Bedeutung, die Wurzeln unserer Mythologie zu ergründen.
Wir vom Druidenorden erschaffen mit dem Projekt „keltenleben“ (https://www.keltenleben.jetzt/ ) die Grundlage unserer indigenen Stammesverbände.
Hier vereinen sich die Keltenstämme der Noriker und Brigantier. Der indigen Kelte hat seinen Mythos, und er liebt ihn. In den indigenen Mythos liegt die Zukunft. C.G. Jung schrieb bereits: „Alles Alte ist das Zeichen für Kommendes“. Die gegenwärtige Welle von auf Mythen basierenden Serien (z.B. Vikings, Lost Kongdom, Games of Thrones u.a.) die die Streamingsanbieter überschwemmt, ist ein Zeichen für die Veränderung des Bewußtseins.
Die tief in dir liegende indigene Seele sucht und ruft die Wurzeln um wieder stark zu spriessen. Du kannst Kraft daraus sammeln, erblühen und du wirst Früchte tragen.
Zu welchen Stamm gehörst Du?
Mit vereinten Kräften Uthar Ariwinnar

Was uns heilt

Liebe Mitmenschen

Im Begriff „Keltenleben“ steckt das Wort Leben. Wir leben und lieben das Leben der Kelten. Doch was bedeutet dies eigentlich?

Leben an sich kann man als „chemischen“ Vorgang sehen. Ist Dein individuelles Leben wirklich nur ein geregelter Austausch von Energie, Information und Material?  Was ist mit Deiner Handlungsfähigkeit, Deinen „Lebenssinn“ und Deinen Träumen und Wünschen?

Der Mensch kann sich noch sehr viel im Rahmen der Individualisierung einfallen lassen. Doch er wird den Naturgesetzen nicht entrinnen.

Die gute Botschaft ist, falls jemand nach den lebenserhaltenden Naturgesetzen lebt, wird man glückliches „Leben“ führen.  Für Menschen die Schwierigkeiten damit haben, gibt es unterschiedliche Zugänge. Vieles wird heutzutage psychologisiert. 
Menschen jedoch, die manche wirtschaftliche oder politische Strukturen der Gesellschaft hinterfragen sind nicht krank, und benötigen keine Diagnose al la Anpassungsstörung, Burn Out oder situative Depression. Frag dich daher: Bin ich „krank“?

Menschen jedoch, die manche Lebenserfahrung oder Krankheiten durchleben, benötigen oftmals keinen Lebensberater um mit diesen Situationen umgehen zu können.
Frag Dich daher: Wie gehe ich mit Spannungen um?

Menschen jedoch, die sich auf einen spirituellen Weg einlassen, z.B. mit schamanischen Heilungen, einem esoterisch-disziplinierten Weg oder einem Seelenfreund (kelt. Anam Cara) können qualifiziert sein, das Leben verstehbar, sinnhaft und handlungsfähig zu gestalten.

Kelten leben spirituell. Spiritus ist lateinisch und wir mit Atem übersetzt. Atem und atmen ist Leben.
Spiritualität kann Dein Potenzial sein, die Natur, die Freundschaft und die Liebe einzuatmen und zu leben.

Grüße in Wahrheit, Liebe und freundschaft
Uthar Ariwnnar EDd./Rt.

Statt Zuhören, nun herzenhören

Liebe Freund:innen

Die heiligen Überlieferungen Europas beginnen alle
mit einen klaren Grundsatz.
Hinhören.
ödo-keltenleben nennt es herzenhören. Was überliefern uns die heiligen Worte?

Merlinusspa: „Ich schicke mich an, den Bäumen des Sundfeuers die klugen Weissagungen des stattlichen Sehers zu sagen, Merlin hieß der vielwissende Mann.“

Pythagoras Goldene Verse: „Streb nicht danach zu tun was du nicht weißt. Belehr`dich erst.“

An leabhar naofa – Das heilige Buch: „Eine passende Entscheidung die ein Zentrum nach dem anderen adelt, so ergieß sich ein lehrreicher Sprachfluss aus dem Lehrers Mund.“

Die nordische Edda: „Allen Edlen gebiet ich Andacht. Hohen und Niederen von Heimdalls Geschlecht. Ich will Walvaters Wirken künden. Die ältesten Sagen, der ich mich entsinne.“

Und schließlich im Corpus hermeticum: „Als ich einmal in Gedanken über das Seiende war und mein Denken sich in große Höhen erhob, während meine sinnliche Wahrnehmung ausgeschaltet waren wie bei Menschen, die wegen Übersättigung an Speisen oder körperlichen Ermüdung von Schlaf überwältigt sind, da glaubte ich, eine übergroße Gesalt von unermeßlicher Größe riefe meinen Namen und sagt zu mir: Was willst du hören und sehen und im Geiste begreifen und erkennen?“

All diese Vermächtnisse liefern uns die Hinweise, wie der Mensch zur Weisheit und Friede gelangt. Es ist der Beginn des spirituellen Pfades.
Gemeint ist zunächst ein Hören mit den Ohren. Durch Stille und schweigen soll es zu einem Hören mit dem Herzen werden.
Das „Überhören“ und das „Vergessen-Können“ sind oftmals eine Wohltat. Tagtäglich dringt eine Menge von Informationen auf uns ein. So kommt es, dass die Menschen vieles gar nicht mehr hören, nicht hören wollen oder viel mehr verdrängen.

Die spirituelle Botschaft aus dem ganzen Lärm des Alltags herauszufangen und sie in unser Herz einlassen, darum geht es in den oben genannten Aufklärungen.

Jeder prüfe sich was er/sie hört?
Wenn sich der Mensch von heute mit den weitbreitenden Meinungen wie „Ich lasse mir nichts sagen“ oder „Ich tue was ich will“ verschliesst, hört er auch nicht die Sprache des Lebens und des Herzen.
Denn so ist er in sich eingesperrt.
Hier beginnt die Macht der Wertschätzung.
Narzißmus ist mit einer Frage leicht zu überprüfen.
Will ich etwas nicht tun, weil ich mir nichts sagen lasse?


Schweigen wir und hören wir was uns die Natur preis gibt.

In Liebe Uthar