Lebensfreude

Schlafbeschwerden, fehlende Energie bei der Arbeit und im Alltag, Gereiztheit? Die moderne Zeit fordert viel von den Menschen ab.
Wahre Lebensfreude ist mit der göttlichen Welt möglich, im Gegensatz zur materiellen Konsumwelt, die durch den Weltschmerz und Schwermut belastet ist.
Die Lebensfreude ist die Rückverbindung (religere) des Menschen zum göttlichen Ursprung in allen Lebensbereichen unseres Dasein.
Die Göttlichkeit beschenkt uns mit Liebe, Freude und Kraft die in unseren Engagement für Mutter Erde und den Mitmenschen ihren Ausdruck findet.

Hermes Trismegistos beginnt die Erklärung des Pfades zur Lebensfreunde mit den Worten:
„Es kam zu uns die Gotterkenntnis, mit ihrem Kommen, mein Sohn, wurde die Unwissenheit vertrieben. Es kam zu uns die Freude über die Erkenntnis, durch ihre Anwesenheit wird die Trauer zu denen, die ihr Raum geben, fliehen müssen.“

Erfahre die Gotterkenntnis bei Blick zur Sonne, zum Mond und zu den Sternen. Nimm die Pracht der Blumen und Tiere wahr, und bedenke welches Glück das Göttliche dem Menschen schenkt.
Wer gibt dir die alltäglichen, guten Gaben?
Wir haben das Idafeld, Elysion, unser Ti na nÒg, wenn wir alles was durch das Göttliche erschaffen wurde, verantwortungsvoll bewahren.

In einem Teile eines hermetischen Gebeth`s erschauen wir den Weg der Lebensfreude:
„Heilige Erkenntnis, erleuchtet von dir,
besinge ich durch dich das geistige Licht
und freue mich in der Freude des Geistes.“

Kraftvolle Zeit
Uthar Ariwinnar EDd.

Freiwillig oder willkürlich?

Die hermetisch-druidische Tradition räumt der geistigen Freiheit des Menschen einen zentralen Platz ein. Der Mensch, der an Naturgesetze gebunden ist, kann sein Dasein (oder illusorisches Dortsein) in freier und bewusster Entscheidung mitbestimmen. Er wird durch seinen Willen und durch seine Fähigkeit der Imagienation zum aktiven Gestalter seines Schicksals.
Ein großer Hermetiker, Pico della Mirandola (1463-1494) drückte es so aus:
Wir haben dich in die Mitte der Welt gesetzt, damit du von dort aus dir selbst die Form bestimmst, in der du zu leben wünschst. Es steht dir frei, in die Unterwelt des Viehs zu entarten. Es steht dir ebenso frei, in die höhere Welt des Göttlichen dich durch den Entschluss deines eigenen Geistes zu erheben
Diese Göttlichkeit erreicht man mit einer Seelenbildung, die durch Tradition, Disziplin und Ordnung gestaltet wird.
Der Pfad führt durch Freiwilligkeit heraus aus der Willkür.
In der Naturphilosophie gibt es drei Stufen auf diesem Pfad:
– Purgatio – Reinigung, die Naturgesetze lernen (Online-Vortragsreihe (www.keltenleben.jetzt) Mittwoch`s, von 19:30 – 20:30 Uhr)
– Illuminatio – Erleuchtung, die Naturgesetze erforschen (Heilkreise und Heilverfahren aktivieren)
– Perfectio – Vollendung, die Naturgesetze leben (Jahreskreisfest Alban Heruin; Der Höhenpunkt des Sonnenjahres nähert sich. Wir feiern ihm entgegen. Wir treffen uns am Montag, den 20. Juni 2022)

Grüße in Wahtheit, Liebe und Friede
Uthar

Was heilt uns?

Braucht man überhaupt noch Religion, wenn man einen guten Therapeuten hat? Sind dann nicht alle Probleme gelöst?
Umgekehrt gefragt: Kann jemand auf dem spirituellen Pfad auf Psychotherapie verzichten? Dem ÖDO und seinen Druiden und Taibshear (keltische Schamanen) geht es um die Wechselbeziehung zwischen Kontemplation und Alltag.
Ob mittels schamanischen Techniken zur Heilarbeit: www.oesterreichischer-druidenorden.at

oder spiritueller Tradition und Korrektheit:
www.lebens-und-sozialberatung.eu

Der Mensch kann auf dem beschrittenen, kontemplativen Weg auch menschlich, moralisch ausgeglichen werden, mit sich und der Welt im Gleichklang sein.
Der druidisch-hermetische (also westliche) Pfad achtet sorgfältig darauf, dass der Wegbeschreiter freundsam nach dem Göttlichen sucht.
Dies bedingt sich von irrtümlichen Geistwesen, dessen Bilder jeder in seinem Inneren trägt, zu befreien, und jeder sollte sich den offensichtlichen, äusseren Gottheiten zuwenden. Diese sind in den Naturgesetzen sowie profan in der „prima materia“ erkennbar.
Das spirituelle Keltenleben zeigt uns den Weg, den Weg der Naturmystik.

Es ist der Weg des Sterbens, während man lebt. Der Pfad der Hingabe an das Einswerden mit Mutter Erde. Damit kommen wir zur Einsicht, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind, und dass wir das, was wir Anderen antun, in Wirklichkeit uns selbst antun.
Ja, es gibt sogenannte „Gipfelerfahrungen“. Wie lange halten diese an?
Und es gibt die Bewusstseinserhöhung, – erweiterung und -änderung.
Dies verwirklicht jeder vorbehaltlich durch Kontemplation, Gebethe, geistliche Tätigkeit.
In der Freundsamkeit finden wir Frieden und mit offenem Geist gehen wir unseren Pfad.
Freund und Feind wünschen wir Harmonie
Arwen und Uthar