Jahreskreisfeste und Rituale zelebrieren

In den Jahreskreisfesten und Ritualen des ÖDO/Keltenleben fließen die keltische Weltanschauung, Philosophie, Techniken und Symbolik ein, alles war erforscht und traditionell überliefert wurde.
Dies wird im Ritual wie in der Alchemie vereinigt, um die bestmöglichsten Ausdruckformen und Antworten auf die Fragen des Göttlichen, der Natur und des Lebens zu haben.
Ein Ritual ist eine Ahmung der Innerung, die mythologisch mitgelebt wird.
Der Mythos, die Mystik und die keltischen (und auch nordischen) Legenden bilden das spirituelle Fundament für die Ritualistik.
Der Mythos der Götter und Göttinnen, die Natur, die wir in Keltenleben praktizieren, wird hier lebendig. Durch das Ritual wird der keltoi-nordische Mythos greifbar und nachvollziehbar.
Es ist kein abtraktes Geschehen und kein „so tun als ob“, sondern wird den Teilnehmer zu ihrem ureigensten Heimkehren.

Rituale dienen der Einstimmung des Selbst auf die Natur, und dadurch, dass alles in Harmonie ist, können Kräfte wahrgenommen werden, die aus der Einstimmung der Teilnehmer auf das Ritualgestehen entstehen.
Das „Geheimnis“ eines keltischen Rituals oder Festes besteht darin, dass sie die Veräußerlichungen innerer Vorgänge sind, die einer mystischen Hierachie entsprechen, gemäß dem hermetischen Prinzip: „Wie innen, so außen; wie oben, so unten“.
Da dies verbal kaum auszudrücken ist, werden Rituale als symbolische Handlungen verstanden.
Geh in Verbindung mit den indigen Geist der Kelten und Germanen und feste mit.
Wann und Wo: https://www.keltenleben.jetzt/veranstaltungen/

Grüße in Frieden, Freiheit und Freundsamkeit
Uthar Ariwinnar EDd. ( https://www.lebens-und-sozialberatung.eu/uber-uns/ )

Entwurzelung und Zukunft

Liebe Brüder und Schwestern

In einer Zeit, in der die Mitmenschen verzweifelt nach den Wurzeln ihres Seins suchen, um der Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Machbarkeit ihres Lebens einen Wert zu geben, und dabei sich mit der Geschichte beschäftigen, ist es eine fundamentale Bedeutung, die Wurzeln unserer Mythologie zu ergründen.
Wir vom Druidenorden erschaffen mit dem Projekt „keltenleben“ (https://www.keltenleben.jetzt/ ) die Grundlage unserer indigenen Stammesverbände.
Hier vereinen sich die Keltenstämme der Noriker und Brigantier. Der indigen Kelte hat seinen Mythos, und er liebt ihn. In den indigenen Mythos liegt die Zukunft. C.G. Jung schrieb bereits: „Alles Alte ist das Zeichen für Kommendes“. Die gegenwärtige Welle von auf Mythen basierenden Serien (z.B. Vikings, Lost Kongdom, Games of Thrones u.a.) die die Streamingsanbieter überschwemmt, ist ein Zeichen für die Veränderung des Bewußtseins.
Die tief in dir liegende indigene Seele sucht und ruft die Wurzeln um wieder stark zu spriessen. Du kannst Kraft daraus sammeln, erblühen und du wirst Früchte tragen.
Zu welchen Stamm gehörst Du?
Mit vereinten Kräften Uthar Ariwinnar

„Werden wir damit heil“

Dies ist der letzte Satz im vorangegangenen Thema.

Heilheit. Heilung. Die beiden Begriffe müssen von Gesundheit und Gesundung unterschieden werden.

In der Traditionell Europäischen Medizin gibt es die Krankheitsursache „Ens Deus“.
So benannt werden Krankheiten die unheilbar sind. Hier wird es zu keiner Gesundung mehr kommen.
Jedoch ist eine Heilung möglich. Die Gesundung darf für die Heilung nicht die letzte Norm sein.

Die Heilung geht über die Gesundung hinaus. Sie muss sich jedoch mit der Gesundung auseinander setzen.

Doch das Ziel der Heilung ist nicht in erster Linie die Gesundung/Gesundheit, sondern die Offenheit für das Göttliche und
die Erfüllung unserer menschlichen Sehnsucht nach Heilheit.
Wenn Menschen spirituell sind und stolz über ihre religiösen Erfahrungen berichten, ist dies ein guter Weg zur Heilheit.
Doch sind dies die ersten Schritte. Hier stellt sich die Frage nach dem konkreten Leben.
Wann stehst Du auf und machst Gebethe? Wie gelingt die alltägliche Arbeit inklusive Deiner Werte?
Wie studierst Du die Religiösität? Wie gestalten sich Deine Beziehungen?

Wir sollten das konkret Leben im Fokus setzen, damit niemand abhebt und „Weltflucht“ begeht,
sondern die Spiritualität im Alltag integriert.
Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Ein Kind aufzuziehen, braucht ein ganzes Dorf.“
Das afrikanische Sprichwort beschreibt die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt, vorallem im Alltag.
Ebenso in vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens kann diese Weisheit verwendet werden.
Es braucht ein ganzes Dorf. Welchen Lebensumstände fallen Dir ein, bei der ein ganzen Dorf eine Hilfe darstellt?
Indigene Völker leben diese Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Sowie unsere keltischen Vorfahren eine Gemeinschaft waren.
Wir Kelten wollen wieder als Indigenes Volk daran arbeiten und an diesen Weisheiten anschließen.