Wir neigen uns vor dem göttlichen im Menschen.

Einst war ein junger, aber verbitterter Bauer, dessen liebste Kuh gestorben war. Sie hatte sich eine Verletzung beim Alpabtrieb zugezogen und da sie schon recht alt war konnte sie die Kraft nicht mehr aufbringen, um sich zu erholen.

Der Bauer wurde nur noch erboster, weil er sein Tier verlor, auch weil sie ihm sehr nahe war. Und auch wenn er noch zwei Kühe hatte, musste man schon schauen, wie man gut über die Runden kam.

Nun suchte er in seinem Gram einen Schuldigen für das Unglück, und er fand keinen anderen, als den alten Druiden des Dorfes. Dieser hatte zu Beginn des Sommers die Kühe und die Alpe gesegnet, so wie sie es seit alters her jedes Jahr taten. Der Bauer konnte sich keinen besseren Reim darauf machen, als dass der Druide einen Fehler gemacht haben musste, oder könnte es sogar Absicht gewesen sein…?

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Respekt und Wertschätzung

Menschen, die bemüht sind naturnah zu leben, sehen es als Selbstverständlichkeit an, mit den Ressourcen, die uns die Natur schenkt, sorgsam und nachhaltig umzugehen. 

Das gilt für Lebensmittel, Wasser und auch diverse andere Rohstoffe. Aber natürlich auch Erzeugerprodukte, die immer in zweiter Ebene von diesen Naturgeschenken kommen, werden bedacht verwendet. Vor allem kosten diese noch mehr Arbeitsaufwand, haben längere Transportwege und haben einen höheren Verbrauch an Ressourcen. Hier sei nur ein Beispiel, das aktuell in aller Munde ist: der Strom. 

Wenn wir überlegen, ob wir nun Strom sparen müssen, ist das doch die falsche Frage, denn sie impliziert, dass wir jetzt im Moment sparen müssen, was wir in der Vergangenheit und auch in der Zukunft wieder verprassen. Wie immer müssen wir uns nicht nur fragen was wir tun, sondern wieso wir das tun. 

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Donauländer-Werte

Liebe Freund:innen

„Aber so unerschütterlich das Vertrauen in die Kraft der untrennbaren Schicksalsgemeinschaft der Donauländer war, so gewiss schien es mir stets, dass trotz aller Schwierigkeiten unsere Völker zum Werk der friedlichen Erneuerung zusammenwirken werden. Auch vertraue ich auf Gottes Vorsehung, dass Europa zu den geistlichen und sittlichen Werken zurückfindet, die allein seine Zukunft sichern können. Ich bin dankbar für alles, was die Menschen unserer Länder an Treue und Liebe aufgeboten haben. Gott schütze sie und führe sie in eine glückliche gemeinsame Zukunft.“

Diese Worte stammen aus dem Testament der letzten Österreichischen Kaiserin, Zita.
Wir stehen zu den geistigen und sittlichen Werten.
Wir stehen zu der Art einer offenen Gemeinschaft in Treue und Liebe.
Wir stehen zur friedlichen Erneuerung.

Sei dabei.

Mit vereinten Kräften
Uthar Ariwinnar
http://www.keltenleben.jetzt