Latha math an Alle von Mutter Erde
Gandhi nennt sieben soziale Sünden.
Zwei davon sind „Genuss ohne Gewissen“ und „Religion nur in der Komfortzone“.
Euer Wissen und eure Praxis als Hüter:in von Mutter Erde ist in Zeiten wie diesen gefragt. Denn naturspirituellen Menschen wissen, daß Mineralien, Pflanzen und Tiere beseelt und belebt sind und somit heilige Kinder unserer Mutter Erde.
Wir haben ein Gewissen und praktizieren unsere Spiritualität dort wo sie benötigt wird.
„Es ist keine Kunst, eine Göttin zur Hexe,
eine Jungfrau zur Hure zu machen;
aber zur umgekehrten Operation,
Würde zu geben dem Verschmähten,
wünschenswert zu machen das Verworfene,
dazu gehört entweder Kunst oder Charakter. (J.W. Goethe)
Naturspirituelle Menschen haben den Charakter, beherrschen die Kunst und haben das Wissen, dass man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen kann, durch die sie entstanden sind.
Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
Für Wunder muss man beten, für Veränderungen jedoch arbeiten.
Naturspirituelle Menschen können beides.
Mit der naturspirituellen Denkweise
„Zusammenkommen ist ein Beginn,
zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammenarbeiten ist ein Erfolg“,
laden wir Dich zum „Naturspirituellen Kongress“ in Österreich ein.
Wir suchen Gemeinschaften (welche Rechtsform auch immer) die sich beteiligen.
Stellt Eure Gemeinschaft vor!
Wie lebt ihr Naturspiritualität?
Welche Zeichen setzt ihr?
Wie könnt ihr andere Gemeinschaften anregen und was dürfen wir von Euch lernen?
Wie kannst Du das Wochenendprogramm mitgestalten?
Wollt ihr mit Musik oder Handwerk auftreten?
Wollt ihr einen Infostand aufstellen?
Wollt ihr einen Vortrag halten?
Gebt uns bitte bis 04.03.2023 Bescheid ob ihr dabei seit.
Was ist das Ziel?
Förderung und Installierung der „3 A“.
– Anerkennung intern: Naturspirituelle Gruppen arbeiten für Mutter Erde zusammen und können sich gegen politische Vereinnahmung abgrenzen,
( http://www.youtube.com/watch?v=B1O_lu72zG4&t=2s )
– Anerkennung informell: die Zusammenarbeit mit offiziellen Institutionen wie Standesämter (z.B. Eheleiten), anderen Weltanschauungen (z.B. gemeinsame Kinderweihen), Gemeinden und Länder (z.B. Umwelt- und Friedensaktivitäten), präsent in der Öffentlichkeit wirken und als nachhaltige sowie enkelfreundliche Alternative erkennbar werden,
( http://www.youtube.com/watch?v=fzKTniDhvA0 organisiert vom Österreichischen Druidenorden)
– Anerkennung institutionell: eine Anerkennung als Religions-, Weltanschauungs- oder Bekenntnisgemeinschaft, je nach gesetzlicher Lage in den einzelnen Staaten bzw. EU-Regelung
( http://www.youtube.com/watch?v=pWQy0HwmXZ4 durchgeführt vom Österreichischen Druidenorden)
Wann und wo findet der Kongress statt?
28. – 30.Juli 2023 (der 30.07. ist der Internationale Tag der Freundschaft)
Junker Jonas Schlössle in Götzis, Vorarlberg
Anmeldungen an: http://www.naturspirituellen-kongress.at
Fragen richte an: 0650 38 088 67 oder uthar@keltenleben.jetzt
Kategorie: Philosophie
Naturreligion heute
Es ist unbestreitbar, dass wir in einer Epoche leben, in der uns das gesamte Menschheitswissen über unterschiedliche Kanäle zugänglich ist. Es entsteht dadurch eine Oberflächlichkeit und läßt die Tiefe der Weisheit verlieren.
In den Socialmedia, Internet, Filmen, Büchern, Workshops und Denkweisen der egozentrischen Gesellschaft liegt im Untergrund jedoch eine antike Denkweise, deren sich selbst die meisten Anwender nicht bewußt sind.
Eine grundlegende Denkweise der menschnlichen Kultur und des Brauchstums, dem bestimmte Muster innewohnen, die die Vergangenheit erklären, die Gegenwart lenken und die Zukunft bestimmen.
Muster einer Religion und Kultur mit einer bestimmte Idee dahinter. Diese Idee ist die Grundlage der Naturgesetze, die wir unter den Hermetischen Prinzipien kennen. Prinzipien die in der Überlieferung der Hermetik und in der keltischen Naturreligion vorhanden bleibt.
Auch wenn Naturreligion, und Religion im allgemeinen, in der Gesellschaft, Politik oder Philosophie weitgehend eleminiert werden soll, kann die keltische-hermetische Metaphysik für vieles, was unsere ziellose, fast verlorene Welt der Geistesweissenschaften plagt, eine Heilmittel darstellen.
Wenn die Menschen die Naturreligion praktizieren, sehen sie die Welt, in der wir leben, auf total andere und erhellende Weise.
Während sich ein Großteil der heutigen Menschen auf ihr Ego konzentrieren, wird fast auf die Bedeutung eine Gemeinschaft, des Zusammenhalts und das leben mit vereinen Kräften vergessen. Praktisch gar nicht wird die heilige Triade berücksichtigt.
Das Inidivduum, die Gemeinschaft und der Kòsmos.
Der Kòsmos gründet auf der mythologischen Bedeutung als universelles ordnendes Prinzip. Der Kòsmos stellt eine überpersönliches, nichtgesellschaftliche Struktur dar, der schlüssig aus sich selbst erklärt wird.
Beziehen wir den Kòsmos und die hermetischen Naturgesetze für eine glückliche, freundsame und nachhaltige Gegenwart und Zukunft in unseren Alltag ein.
Grüße in vereinten Kräften mit Wahrheit, Liebe und Friede
Uthar, EDd.
Welt im Wandel 3.Teil
Gedanken zur Situation 3. Teil
Samhain – der Beginn einer neuen Zeitepoche
Samhain ist die Zeit der Ahnen und der Toten. Samhain ist der Zeitpunkt, an dem der Vorhang zwischen dieser Welt und der Anderswelt am dünnsten ist. Das Tor zwischen den Welten ist zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr so offen, wie zu diesem. Es ist der Zeitpunkt, wo wir am leichtesten zu unseren Ahnen Kontakt aufnehmen können. Verpassen wir diesen Zeitpunkt, so ist es, als ob wir den Zug verpassen, mit dem wir unbedingt einen wichtigen Punkt erreichen wollen.
Samhain war seit je her bei den Kelten der Beginn des neuen Jahres. Alles beginnt in der dunkelsten Zeit, und Samhain ist die dunkelste und mystische Zeit im neuen Zeitenzyklus. Es ist wie die Schwangerschaft bevor das Licht geboren wird.
Es gibt ein Gesetz, das besagt, dass alles was im Außen ist, auch im Innen ist. So ist es, daß die Zyklen, die wir draußen erleben auch in unserem Inneren stattfinden. Ein anderes Gesetz besagt, dass alles EINS ist und nichts außerhalb dieses EINEN sein kann. Diese Zyklen finden also überall statt. Dem Anfang und dem Ende ist alles unterworfen, es sei den es handelt sich um das große EINS aus dem alle Gesetze entstanden sind.
So darf uns damit einiges klar werden: Auch wir sind ein Teil des EINS und können uns nicht aus diesen Gesetzen herausnehmen, auch nicht aus dem Zyklus von Entstehen und Vergehen.
Alles wird also geboren. Jedes Lebewesen, jeder Planet, jedes Sonnensystem, jede Galaxie und sogar das ALL Midgards. Odins Runenlied beschreibt diesen Zyklus genau und noch genauer wird er in der Völuspa beschrieben. Er beginnt mit dem Ginungagap und endet mit dem Ragnarök. Wir können also erkennen, dass in unseren Mythen die Antwort für das Verständnis für´s Leben von unseren Ahnen für uns festgeschrieben wurden.
Zurück zu Samhain – zu unserem inneren Samhain. Samhain ist also der Beginn des neuen Jahreszykluses. Wir nehmen Kontakt auf zu unseren Ahnen, die unser Fundament sind. Aus ihnen heraus wurden wir geboren. Ihnen gebührt unsere Dankbarkeit. So ist es auch mit unserem Leben und den Einstellungen dazu. Wir sind Gewohnheitstiere. Bisher gelebte Gewohnheiten wollen wir kaum ändern bis wir erkennen, dass sie geändert werden müssen und Neues zur nächsten Gewohnheit wird. Wie, z.B. wenn durch Erlebnisse Traumata geboren werden und nach gewisser Zeit durch Aha-Momente sterben müssen. Der Aha-Moment benötigt zumeist, wenn auch nicht immer ein vorangegangenes Leiden. Leid will oft nicht angesehen werden. Dann flüchten wir davor, z.B., durch Einname von Alkohol- oder Suchtmittel oder wir ignorieren es. Und egal, ob Flucht oder Nichtbeachtung – sie beginnen zu wachsen und beherrschen unser Leben und unser Tun, bis der Druck so groß wir, dass wir uns dann dem stellen müssen, das uns so sehr quält. Und wenn wir uns dann dem stellen, das uns zu dauernder Unruhe treibt, so erreichen wir unser persönliches Samhain. Wir halten dann inne, beginnen uns von allem zu distanzieren, was uns an unserer Weiterentwicklung hindert und plötzlich können wir unser Sein doch reflektieren. Die innere Furcht läßt plötzlich nach. Wir erreichen eine Selbsttranzendenz, die es möglich macht unser Ego nicht mehr wichtig zu nehmen und schaffen es, durch unsere bewußt willentliche Betrachtung, das hinter uns zu lassen, was uns bisher klein gehalten hat. Wir wachsen und gewinnen an Größe und Bedeutung. Wir stellen dann fest, dass wenn wir uns dem stellen, das uns schwächt, eine ganz besondere Wechselwirkung stattfindet, denn je mehr wir uns unseren Ängsten und Schwächen stellen, schwächer werden sie und desto stärker werden wir dabei.
Mir fällt dazu ein Sprichwort ein, das besagt, dass man Feinde dadurch besiegen kann, in dem man sich mit ihnen befreundet. Wenn wir uns also unseren Ängsten und Gewohnheiten stellen, wenn wir uns dem Ego stellen, so können wir also diese Elemente besiegen in dem wir ihnen gut gesinnt entgegentreten, ihnen die Hand geben und sie anstatt mit Furcht, mit Freude einverleiben.
Dies bedeutet, das der Feind stirbt und dadurch ein Freund geboren wird. Wer Feinde zu Freunden macht, der schafft Frieden (wie im Innen, so im Außen), vergrößert seine Möglichkeiten durch Vermehrung an Eigenschaften, die man nicht an sich hat aber nun bei sich hat.
So schaffen wir es eine Reinkarnation zu erschaffen, die einen positiven Entwicklungsprozess initiiert der uns auf die nächsthöhere Ebene hinauf katapultieren wird.
In Wahrheit, Liebe und Frieden
Euer Wega Tawelwch
